Wer steht hinter Elder Artifacts?

Hier erfahrt ihr, wer Elder Artifacts eigentlich ist, wo ich herkomme, wiemein handwerklicher und künstlerischer Werdegang ist und was für Einflüsse meinen Stil zu dem gemacht haben, was er heute ist.

Der Mensch

Für den geneigten Leser hier ein paar Eckdaten über mich. Ich lebe & arbeite in Mönchengladbach in Nordrhein-Westfalen und bin in frühen 40ern. Ursprünglich komme ich aus dem Norden der Republik und bin auch heute noch sehr gerne dort.

Ich beschäftige mich schon seit vielen Jahren mit Kunsthandwerk und Kunst generell und habe irgendwann vor ungefähr 14 oder 15 Jahren mit dem Goldschmieden begonnen. Das meiste habe ich mir autodidaktisch angeeignet, habe aber immer mal wieder etwas Hilfestellung von Meistern ihres Fachs erhalten dürfen.

Ferner habe ein großes Faible für Holzschnitte und Holzstiche des 15. und 16. Jahrhunderts und meine Werkstatt gleicht einem kleinen Museum.

Literarisch bin ich großer Fan von Horrorliteratur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts und Autoren wie Blackwood & Edgar Allan Poe, aber auch ganz besonders von H. P. Lovecraft und Clark Ashton Smith. 

Darüber hinaus bin ich seit meiner Jugend Musiker und Bassist in einer Doom-Metal Band und einigen weiteren Musikprojekten.

Meine Einflüsse

Ich bin in der Formsprache und Gestaltung meiner Stücke sehr stark beeinflusst von den Arbeiten der Goldschmiede der Spätantike (um ca. 200 n. Chr.), der Völkerwanderungszeit und insbesondere dem Frühmittelalter in Nordeuropa bis ins 11. Jahrhundert.

Ich habe fast 10 Jahre so gut wie ausschließlich vorführendes Handwerk unter Anwendung von historischen Techniken und Werkzeugen in diversen Freilichtmuseen Europas gezeigt und mich dabei mit den Techniken, Funden und Besonderheiten dieser Epochen beschäftigt. Das hat mich sehr geprägt und ist auch heute noch in vielen Details meiner Arbeiten gut zu erkennen.

In den letzten Jahren habe ich meine Einflüsse zunehmend um Anleihen aus den Bereichen Taxidermie, Symboliken & Inhalten verschiedener okkultistischer Strömungen und anderen Kunstbereichen erweitert.  Das alles hat meinen
Stil zu dem gemacht, der er heute ist. Häufig werde ich darauf angesprochen, das meine Stücke einen hohen Wiedererkennungswert haben. Das freut mich natürlich sehr! Würde mich freuen, wenn dir mein Stil auch gefällt.

Meine Arbeitsweise

Entstanden während meiner Zeit in den Freilichtmuseen habe ich schon immer mit einer ganzen Reihe von Rekonstruktionen historischer Werkzeuge gearbeitet, die in den meisten Fällen nach meinen Vorgaben und Funden der jeweiligen Epochen für mich von Hand geschmiedet und hergestellt worden sind. Das führt von einer großen Auswahl an Hämmern und Zangen, Feilen, Halte- und Ziehstöcken und anderen Gegenständen aus Holz zu Naturmaterialien wie z.b. Bimsmehl  und Schachtelhalm zum Schleifen und Bearbeiten von Oberflächen.

Mittlerweile haben auch einige moderne Werkzeuge Einzug in die Werkstatt gehalten, wie ein Polierbock oder Mikromotoren für Bohrungen und Detailarbeiten. Dies erlaubt mir eine Vielzahl neuerer Techniken zu anzuwenden und Schmuck anzufertigen, welcher mir früher nur mit extremem Aufwand zu fertigen möglich war.

Eine seltene Technik, mit der ich mich intensiv beschäftigt habe, ist das Ätzen von Silber und Edelmetallen. Diese nicht ganz ungefährliche Technik sieht man nicht häufig und ich mag die
so entstandenen Stücke besonders gern.

Geätzter Leuchtturm

Ohrhänger mit
Elsternkrallen

Knochencollier
mit Lilith-Sigille

Ringe mit eingeschlagenem
Bass-Saiten Muster

Ringe mit eingeschlagenem
Bass-Saiten Muster

Geätztes "Älteres Zeichen"
nach H.P. Lovecraft

Knochenanhänger mit geschnitztem Wegvisir

Replikat eines isländischen Armreifens aus dem 10. Jdh.

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